Im ersten Artikel unserer Serie über technische Lösungen für höhere Prozesseffizienz und Kosteneinsparungen geht es darum, wie Unternehmen den größtmöglichen Nutzen aus bereits getätigten Investitionen in bestehende Technologielösungen ziehen können.

Angesichts des allgemeinen Kostendrucks hat die optimale Nutzung bereits vorhandener Softwareprodukte für Ingenieurbüros und technische Unternehmen einen hohen Stellenwert. Ein sinnvoller Weg zur Steigerung von Produktivität und Prozesseffizienz liegt in der Zusammenführung von Lösungen, die schon in Gebrauch sind, sodass effektiver damit gearbeitet werden kann und die bereits getätigten Investitionen einen größeren Nutzen abwerfen. Ein Beispiel dafür ist die Verknüpfung vorhandener EDMS- und EAM-Systeme (Enterprise Asset Management-Systeme), um den Betriebs- und Wartungsteams einen besseren Überblick und mehr Kontrolle über ihre Arbeitsaufträge zu verschaffen.

In Branchen wie der Öl- und Gasindustrie, in Energie-, Versorgungs- oder Infrastrukturunternehmen sowie im Bauwesen unterliegt das Management von Zeichnungen und Dokumentationen strenger Kontrolle und genehmigungsrechtlichen Vorgaben. Zur problemlosen und effizienten Durchführung von Wartungsaufträgen brauchen die zuständigen Betriebs-, Wartungs- und technischen Teams einen schnellen Zugriff auf aktuelle Informationen zu ihren Anlagen bzw. Bauwerken.

Technische Dokumente und Daten sind jedoch oft an verschiedenen Stellen gespeichert. Häufig sind die relevanten Informationen auf EDMS-Systeme und EAM-Systeme (Enterprise Asset Management-Systeme) verteilt, beispielsweise auf Lösungen wie SAP, Maximo oder JD Edwards. In der Regel sind solche Systeme nicht miteinander vernetzt und infolgedessen verschwenden die Betriebs- und Wartungsteams häufig Zeit für die Suche nach den benötigten Informationen. Darüber hinaus kann eine veraltete oder fehlerhafte Dokumentation schwerwiegende Konsequenzen haben – höhere Kosten oder Verstöße gegen Vorschriften.

Verbindungen herstellen

Ingenieurbüros und technische Unternehmen beginnen, sich diesem Problem zu stellen. Dabei setzen sie auf Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen durch optimale Nutzung der bereits vorhandenen Technologien. Viele Subunternehmer verbinden heutzutage ihre EAM- und EDMS-Systeme mit Tools wie Opidis EAM Connector. Dies ermöglicht einen schnellen Zugriff auf technische Dokumente direkt über die EAM-Oberfläche sowie die Suche anhand von Asset-Tags, Technischem Platz oder Wartungsauftrag. Das verbessert die Suchfunktionen und erlaubt eine nahtlose Ausführung systemübergreifender Prozesse. Auf der Grundlage korrekter Informationen können fundierte Entscheidungen getroffen werden und die Integrität der Anlagen bzw. Bauwerke bleibt über deren gesamten Lebenszyklus hinweg gewahrt.

Sind die beiden Systeme miteinander integriert, lassen sich die Anlagen bzw. Bauwerke mit technischen Dokumenten verknüpfen. Arbeitspakete können erstellt, nachverfolgt, zu einer einzigen PDF-Datei zusammengeführt und im Rahmen eines sicheren Änderungsprozesses verwaltet werden.

Erfolge erzielen

Für Canadian Natural Resources Limited (Canadian Natural), einen der weltweit größten unabhängigen Erdöl- und Erdgasproduzenten, erwies sich die Verknüpfung zwischen Arbeitspaketen für Bauarbeiten und technischen Arbeitsaufträgen in ihrem EAM-System (Maximo) als entscheidender Faktor bei der Fehlervermeidung. Denn diese Integration stellt sicher, dass dem Bauausführungsteam die von Ingenieuren gebilligten Informationen vorliegen. Für weitere Informationen, wie Canadian Natural mit seiner Lösung die Sicherheit verbessern konnte, können Sie die komplette Fallstudie herunterladen.